| 1 | Über die bereits skizzierten Umbrüche in den |
| 2 | raum-zeitlichen Organisationsformen der Erwerbssphäre |
| 3 | hinaus bewirkt die digitale Vernetzung auch tief greifende |
| 4 | Veränderungen in der Gestaltung, Steuerung und Kontrolle |
| 5 | von Arbeits- und Kommunikationsstrukturen. Diese stellen |
| 6 | sich, was die Konsequenzen für die Gestaltungsspielräume |
| 7 | der Erwerbstätigen anbetrifft, in unterschiedlicher Weise |
| 8 | dar: „Auf der einen Seite lassen sich Arbeitstätigkeiten |
| 9 | und Arbeitsabläufe mit den Mitteln heutiger Informations- |
| 10 | und Kommunikationstechniken – auch über räumliche und |
| 11 | zeitliche Distanzen hinweg – rigider vorstrukturieren, |
| 12 | umfassender steuern und lückenloser überwachen. Auf der |
| 13 | anderen Seite bilden diese Techniken eine infrastrukturelle |
| 14 | Voraussetzung für dezentrale, kompetenzorientierte und |
| 15 | weniger hierarchisch vorstrukturierte Formen der |
| 16 | Arbeitsorganisation und begünstigen entsprechende |
| 17 | Entwicklungen.“ Es hängt von der konkreten Tätigkeit ab, |
| 18 | „welcher der beiden Informatisierungspfade eingeschlagen |
| 19 | wird“. [Schulz-Schaeffer, Ingo/Funken, Christiane: Das |
| 20 | Verhältnis von Formalisierung und Informalität |
| 21 | betrieblicher Arbeits- und Kommunikationsprozesse und die |
| 22 | Rolle der Informationstechnik. 2008, S. 11-39.] |
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3.3.3 Neue Führungs-, Management-, Arbeits- und Kommunikationsstrukturen (Originalversion)
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3.3.3 Neue Führungs-, Management-, Arbeits- und Kommunikationsstrukturen (Originalversion)
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